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Vernetzte Sicherheit im Gebäude: 80 Vordenker zeigen den Weg zwischen Machbarkeit und Datensicherheit auf dem Intersec Forum

16.03.2018

Visionen werden Wirklichkeit: Rund 80 Experten aus Gebäudesicherheit, Informationstechnologie und Sicherheitstechnik diskutieren auf dem 3. Intersec Forum in Frankfurt am Main die Möglichkeiten und Heraus-forderungen der vernetzten Sicherheitstechnik – und zeigen erstmals auch konkrete Lösungen für die datensichere Vernetzung im digitalen Gebäude der Zukunft. Die fünftägige Fachkonferenz startet am 19. März 2018 (Montag) und findet im direkten Umfeld der Light + Building, Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik, in Messehalle 9.1 statt. Die Redner kommen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Bosnien-Herzegowina, Israel und den USA.

Branchenprominenz eröffnet das Intersec Forum

Gleich zur Eröffnung am Montag (19. März, 10:00 Uhr) umreißen der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, und prominente Vertreter der Branche wie Dr. Roland Busch, CTO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Michael Ziesemer, Präsident des ZVEI, und Johannes Hauck, Director Corporate Business Environment bei Hager, sowie Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, die Chancen und Herausforderungen der modernen Sicherheitstechnik.

Cyberexperten und Überwachungsspezialisten zur Vernetzung

Danach bestimmen die IT- und Cybersicherheit sowie der Themenkreis Videoüberwachung und Zutrittskontrolle das Nachmittagsprogramm: Michael Boos, Referatsleiter beim BSI, Philipp Rothmann, Senior Manager bei dhpg IT-Services, und Dr. Nicolas Krämer, Managing Director Lukaskrankenhaus Neuss, zeigen auf, wie den Risiken für die sicherheitstechnische Gebäudevernetzung aus dem Dunkel der IT- und Cyberkriminalität wirksam begegnet werden kann. Jochen Sauer, Business Development Manager bei Axis Communications, Markus Wierny, Vorsitzender des Technical Services Committee beim offenen Industrie-Standard für Netzwerk-Überwachungsprodukte ONVIF, Frank Horst, Leiter Fachbereich Sicherheit + Inventurdifferenzen beim EHI Retail Institute, und Michael Dormann, Technischer Amtsrat beim Hessischen Landeskriminalamt, diskutieren die Effizienz und Vernetzung der unterschiedlichen Standards in Videoüberwachung und Zutrittskontrolle.

Herausforderungen für Errichter, Planer, Anlagenbau und Juristen

Am Dienstagvormittag stehen die in der Brandmeldetechnik relevanten Fragen der Notfallbeleuchtung und Sprachalarmierung im Fokus: Den Auftakt machen Stephan Kreutzer, Geschäftsführer Atral-Secal, Ulrich Höfer, Leiter Dynamic Lighting Systems Inotec, Heiko Schwichtenberg, Produktmanager Brandmeldesysteme Bosch Sicherheitssysteme, Esther Hild und Uwe Spatzier, beide ZVEI. Joost Demarest, CTO bei der KNX Association, Dr. Hilko Hoffmann, Leiter der Graphik-Gruppe Intelligente Simulierte Realität des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), Jan Meiswinkel, Geschäftsführer bei Advancis Software, und Markus Groben, Geschäftsführer Groben Ingenieure, erörtern den Status aktueller Standards bei Bus-Systemen im Digital Building und deren Interoperabilität.

Im Branchendialog Planer und Errichter zeigen die Experten den Weg zur „sicheren“ Investition von der Planung über die Ausschreibung bis zur Ausführung: Günther Mertz, Hauptgeschäftsführer BTGA , Ralph Ammelung, Planer für informations- und sicherheitstechnische Elektrotechnik der K. Dörflinger Gesellschaft für Elektroplanung, Kai Hardt, Vertriebsleiter NTA Systemhaus, Michael Wolff, Niederlassungs-leiter beim technischen Gebäudeausrüster GA-tec, und Tobias Dittmar, Geschäftsführer BTGA, diskutieren die Herausforderungen an der Schnittstelle von Sicherheitstechnik und Technischer Gebäudeaus-rüstung aus Sicht der Planer, Errichter, Anlagenbauer und Juristen.

Neue Lösungen für Sicherheitstechnik in und jenseits der Cloud

Der dritte Konferenztag öffnet mit Sicherheitstechnik Anwendungen in der Gebäudeautomatisierung auf Basis des weit verbreiteten KNX-Standards für Feldbustechnik: Hier erläutern Peter Borowski, Vorstand der Smart Home Initiative Deutschland, Erster Kriminalhauptkommissar Klaus Kisters vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen, André Hänel, KNX System und Tool Manager, und Christian Stahn, KNX Marketing, die Chancen und Risiken für Installationen und Systeme im Bestand, Neubau und Internet der Dinge (IoT). Nach der Mittagspause stellt Markus Groben mit Franz Madl, pbb Planung & Projektsteuerung, Mathias Huth von Robert Bosch und Thomas Kirmayr vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP die Notwendigkeiten der Einbindung von BIM-Software (Building Information Modeling) in die zunehmend komplexere Vernetzung der Gebäudetechnik in Planung und Bau vor.

Neue Lösungen für die Vernetzung im Smart Building präsentieren die Redner im Konferenz-Cluster Start-ups und Young Enterprises wie etwa Marcellus Schmidt, Geschäftsführer bei SDT Solutions, der den sicheren Fernzugriff auf digitale Infrastrukturen mit einem neuartigen Verfahren ermöglicht, das Authentifizierung und Verschlüsselung verknüpft.  Christian Ostrochowski, Produktmanagement frogblue, stellt ein System vor, das  über das Protokoll BLE (Bluetooth Low Energy) – eine für Anwendungen im Gebäudebereich optimierte Variante des Kommunikationsstandards Bluetooth – kommuniziert. Dies ermöglicht im Unterschied zu vielen anderen Systemen am Markt die Bedienung via Smartphone, ohne dass die Gebäudeautomation eine Verbindung zum Internet benötigt: In Kombination mit verschlüsselter Datenübertragung ist dies ein Argument für Datenschutz- und Datensicherheit-sensible Kunden. Weitere Themen sind die Digitalisierung des Schlüsselmanage-ments im Vortrag von Karsten Nölling, Geschäftsführer KIWI.KI, und die Nutzung einer interoperablen IoT-Plattform für Gebäude und agile Entwicklungsprozesse, vorgestellt von Mathias Runge von IoT connctd.

Geschützte Gebäude und Infrastruktur im IoT-Zeitalter

Der Donnerstag (22. März) startet mit dem Blick der Gebäudebetreiber und -entwickler auf Einbruchschutz und Gebäudebetrieb: Ganzheitlich blicken der britische Verleger Peter Mawson (Hand Media) und Matthias  Matthias Wolff von Lupus Electronics auf die technische Konvergenz, bevor Dietmar Duerr, Business Development Manager Building Technology bei Dehn + Söhne, Guido Frohn von Telefonbau Arthur Schwabe und Udo Weinand vom Fraunhofer-Institut für Naturwissen-schaftlich-Technische Trendanalysen INT auf Innovationen der Alarmierung und Überwachung eingehen. Die künftige Rolle und Datensicherheit des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) leuchten unter anderen diese Experten aus: Yariv Fishman vom israelischen IoT-Experten Check Point Software Technologies, Ingo Schönberg, Geschäftsführer PPC Power Plus Communication, Dr. Andreas Wetzel, Sauter Cumulus, Klaus Wächter, Standardisierungsmanager bei Siemens, und Steffen Zimmermann, VDMA Fachverband Informatik.
 
Zur Notfallplanung in Gebäuden und Infrastrukturen angesichts sich wandelnder Sicherheitsanforderungen und -landschaften äußern sich Sean A. Ahrens, Leader Security Market Group beim US-amerikanischen Beratungsunternehmen Affiliated Engineers Inc., Marko Laco, Geschäftsführer des Sicherheits-Anbieters IT Odjel aus Bosnien-Herzegowina, Tobias Töpfer, Geschäftsführer beim Elektroplaner building pro, und Lutz Diwell, Vorstandsvorsitzender des Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit. Michael Hallstein, Leiter Abteilung Polizei-Einsatz, Polizei Frankfurt am Main, und Holger Hübner von ICS Festival Service, thematisieren, von welchen technologischen Megatrends die Sicherheit im öffentlichen Raum bestimmt werden wird.

Die Zukunft der digitalen Schließ- und Zutrittskontrollsysteme

Der fünfte Tag (23. März) steht im Zeichen des Zukunftsdialogs Smart Access, auf dessen Perspektiven Koryphäen aus angewandter Forschung und Innovationsschmieden blicken: Moderiert von Professor Dr.-Ing. Kai-Dietrich Wolf, Leiter des Instituts für Sicherungssysteme der Bergischen Universität Wuppertal, diskutieren sie die Innovationen digitaler und IoT-Anwendungen für elektronische Zutrittskontrolle und moderne Schließsysteme unter der Maßgabe von Datensicherheit (Cybersecurity) und Datenschutz (Privacy). Redner sind unter anderen Ho Chang, Geschäftsführer des in Nürnberg ansässigen Software-Entwicklers für biometrische Gesichtserkennung BioID, Dr. Christian Zenger, Geschäftsführer bei dem auf Kryptografie-basierte Sicherheits-produkte spezialisierten Anbieter Physec, Professor Dr.-Ing. Tibor Jager, Lehrstuhlinhaber Computer Science, IT-Sicherheit der Universität Paderborn, Antoine Huber, Director IoT for Building – Mobile Services & IoT beim internationalen Anbieter digitaler Sicherheitstechnik Gemalto France, Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung beim digitalen Schließsystem-Entwickler KIWI.KI GmbH, Olivier Briand, Business Development Director von NXP Semiconductors France, und Jürgen Schneider, Prokurist beim niederländischen Zutrittskontroll- und Elektrokonzern nedap.  

Die Vorträge werden den Konferenzteilnehmern in deutscher und englischer Sprache (Simultanübersetzung) zugänglich sein. Am Abend des dritten Konferenztags (Mittwoch, 21. März) laden der Veranstalter Messe Frankfurt und Kooperationspartner ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.) die Teilnehmer zum Get-together im Konferenzareal in Halle 9.1 (Stand E90) ein.  

Meet the Makers: Innovationen und Hersteller an ihren Ständen

Einige der auf dem Intersec Forum diskutierten Lösungen sind auch direkt im Umfeld des Konferenzareals in Halle 9.1 an den Ständen der Hersteller zu finden: ABUS (Halle 9.1 Stand A50) stellt innovative Sicherheitslösungen für Haussicherheit, Objektsicherheit und Mobile Sicherheit aus. In Halle 11.1 (Stand B32 / C07) bietet der Experte für Netzwerk-Video Axis intelligente Sicherheitslösungen an. Bosch Software Innovations (Halle 9.1, Stand C60) zeigt Software und Dienstleistungen für das Internet der Dinge von der Strategie bis zur Implementierung. Die Frogblue AG (Halle 9.1, Stand Stand D70) präsentiert ein unter IT-Sicherheitsaspekten interessantes neues Smart-Home-System per Smartphone-App und ohne Internet- oder Cloud-Verbindung. Hekatron (Halle 11.1, Stand B51) stellt seine Produktpalette für den anlagentechnischen Brandschutz und den uneingeschränkten Fernzugriff auf Brandmeldeanlagen vor. Honeywell Building Technologies (Halle 9.1, Stand B50) zeigt professionelle Lösungen für Brandmeldetechnik, Sprachalarmierung und Notbeleuchtungssysteme. Siemens zeigt in Halle 9.1 (Stand D66 / A40) intelligente Gebäudetechnologien für energieeffiziente, sichere und geschützte Gebäude und Infrastruktur. Der Hersteller für elektronische Sicherheitstechnik und Alarmanlagen Telenot stellt in Halle 9.1 an Stand C41 aus.

Intersec Forum und Light + Building

Unter dem Titel „Security meets Smart Building: Digitalisierung und Sicherheit im Gebäude der Zukunft“ tagt das Intersec Forum jährlich und parallel zu den Leitmessen Light + Building und ISH. Im März 2018 hat das Intersec Forum seinen Veranstaltungsort im direkten Umfeld der Light + Building, Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik, in Messehalle 9.1. Mit der neuen Sonderschau „Secure – Connected Security in Buildings“, dem Intersec Forum und rund 150 Anbietern aus den Segmenten Gebäudeautomation und Sicherheitstechnik bildet die Halle 9.1 das Zentrum der integrierten Gebäudetechnik. Darüber hinaus zeigen führende Hersteller aus der Sicherheitstechnik sowie aus der Haus- und Gebäudeautomation ihre Innovationen in den weiteren Hallen des Messegeländes. Informationen zur Light + Building vom 18. bis 23. März 2018 auf: www.light-building.com

Die Teilnahme an der Konferenz ist im Preis des Besuchertickets der Light + Building inbegriffen. Weitere Informationen zum Intersec Forum vom 19. bis 23. März 2018 in Halle 9.1 finden Sie im Internet auf: www.intersec-forum.com und auf www.intersec-forum.com/twitter.
Bildmaterial finden Sie auf: www.intersec-forum.com/photos

Safety, Security & Fire

Im internationalen Wachstumsfeld der zivilen Sicherheit gehört die Messe Frankfurt mit derzeit zehn Veranstaltungen zu den weltweit bedeutendsten Organisatoren von Messen und Kongressen. Die Events für die Sicherheitsbranche finden in Asien, Europa, dem Nahen und Mittleren Osten und Südamerika statt und bieten optimale Zugangsmöglichkeiten zu diesen dynamischen Wachstumsmärkten.
Mehr unter www.safety-security.messefrankfurt.com

Hintergrundinformationen Institut für Sicherungssysteme (ISS)

Das Institut für Sicherungssysteme ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut der Bergischen Universität Wuppertal mit Sitz in Velbert. Es widmet sich grundlegenden technischen und gesellschaftlichen Fragestellungen zum Schutz von Mensch und Infrastruktur. Im Mittelpunkt der interdisziplinären Forschung steht dabei die Bewertung innovativer Sicherungssysteme hinsichtlich der Dimensionen Sicherheit (Safety und Security), Zuverlässigkeit und Effizienz.
Weitere Informationen: www.sicherungssysteme.net

Hintergrundinformation ZVEI

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. vertritt die Interessen von 1.600 Unternehmen der Elektroindustrie und zugehöriger Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Jede dritte Neuerung im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland erfährt ihren originären Anstoß aus der Elektroindustrie. Die Branche beschäftigt 853.000 Arbeitnehmer im Inland und mehr als 706.000 im Ausland. Weitere Informationen: www.zvei.org

Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.500* Mitarbeiter an rund 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 661* Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und einem internationalen Vertriebsnetz unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau, Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

* vorläufige Kennzahlen 2017

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com  |  www.congressfrankfurt.de  |  www.festhalle.de