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Intersec Forum etabliert sich als Plattform für die Zukunftsfragen der Branche

17.03.2017

Digitalisierung und Sicherheit im Gebäude: Ziel und Herausforderung für Planer, Errichter und Betreiber. 180 Teilnehmer an Konferenzforen und Guided Tours

Das Intersec Forum hat unsere Erwartungen dieses Jahr mehr als erfüllt: Das erweiterte Programm hat 20 Prozent mehr Teilnehmer nach Frankfurt geführt als die Premiere im Vorjahr – eine gute Basis, um das Intersec Forum als jährliches Konferenzformat hier in Frankfurt weiter zu etablieren.

Das Intersec Forum hat seine Teilnehmer auch in diesem Jahr mit einer aktuellen Themensetzung, hoher Rednerqualität und einem attraktiven Rahmenprogramm überzeugt. 180 Teilnehmer aus dem Betrieb, der Planung und Errichtung sicherheitstechnischer Anlagen in Gebäuden, aus Industrie, Politik und Behörden diskutierten die künftige Rolle und Einbindung der Vernetzung unterschiedlicher Gewerke im Gebäude der Zukunft.

„Das Intersec Forum hat unsere Erwartungen dieses Jahr mehr als erfüllt: Das erweiterte Programm hat 20 Prozent mehr Teilnehmer nach Frankfurt geführt als die Premiere im Vorjahr – eine gute Basis, um das Intersec Forum als jährliches Konferenzformat hier in Frankfurt weiter zu etablieren“, sagte Iris Jeglitza-Moshage, Geschäftsleiterin der Messe Frankfurt, am Schlusstag der Konferenz.

IT-Sicherheit von zunehmend digitalisierten Gebäuden, Produkten oder Dienstleistungen ist kein reiner Kostenfaktor, sondern die Grundlage für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln.

Durchaus kontrovers diskutierten Redner und Teilnehmer den erforderlichen Grad der Vernetzung in gewerblichen Gebäuden und im privaten Wohnbereich – und damit die Abwägung der Sicherheitsrisiken durch Internetangriffe gegen die Chancen für Anwenderfreundlichkeit und Komfort. Konsens bestand jedoch in der Priorisierung sicherheitstechnischer Belange: „IT-Sicherheit von zunehmend digitalisierten Gebäuden, Produkten oder Dienstleistungen ist kein reiner Kostenfaktor, sondern die Grundlage für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln. Deswegen muss eine sichere IT-Infrastruktur Chefsache sein und fest im unternehmerischen Handeln verankert werden," erklärte Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Der Appell des BSI-Präsidenten zog sich durch die Foren und viele Gespräche.

Der Branchendialog Planer und Errichter (Forum 1) zeigte den Zuhörern die rechtlichen und unternehmerischen Aspekte sowie die neuen beruflichen Anforderungen auf, vor denen die Branche steht. Teilnehmer Torsten Sohlbach, Ingenieur für Sicherheitstechnik im Bankensektor, hat das Intersec Forum einen interessanten Einblick verschafft in den Vernetzungsstatus anderer Branchen: „Für uns als Betreiber von integrierten Gebäudesicherheitsanlagen ist die Herausforderung die Integration der verschiedenen Gewerke ohne den riskanten Schritt, offen in Cloud-basierte Systeme zu gehen. Das Forum Dialog Planer & Errichter hat heute einen ersten kritischen Blick auf die Haftungsrisiken der neuen IP-Welt geworfen. Hier wird in Zukunft jedoch viel differenzierter definiert werden müssen, welche Verantwortung und technische Kompetenz die Beteiligten, also Hersteller und Lieferanten versus Planer versus Errichter und versus Betreiber haben müssen, zumindest in sensiblen Infrastrukturen.“

Das Konferenzprogramm orientierte sich an den aktuellen Themen der Brandmeldetechnik, Notfallbeleuchtung, Vernetzung von Überwachungs- und Zutrittskontrollsystemen, Residential Security und IT- und Cybersicherheit sowie an neuen Geschäftsmodellen und Dienstleistungen für das digitale Gebäude der Zukunft. Die Konferenzteilnehmer lobten vor allem das breite Themenspektrum der rund 40 Redner, die Gelegenheit zum Branchen-Austausch und die praxisnahen Beiträge wie etwa die Live-Demonstration eines Hacking-Angriffs auf Prozessnetze in der Industrie und die beiden Guided Tours zum Operation Security Center (OSC) der Messe Frankfurt und zum Baggage Control Center der Fraport.

Zur zweiten Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik in Frankfurt am Main kamen an den beiden zurückliegenden Tagen 180 Teilnehmer (2016: 150) – aus dem gesamten Bundesgebiet und erstmals auch aus dem Ausland: aus der Schweiz, aus Österreich und Slowenien.

Das Intersec Forum ist die Konferenz für die aktuellen Fragen, die sich aus der Vernetzung sicherheitstechnischer Lösungen ergeben. Das macht die Veranstaltung zu einem einzigartigen Zukunftsforum für alle, die beruflich mit der Entwicklung von Produkten und Lösungen sowie mit Planung, Errichtung, Betrieb und der digitalen Vernetzung von gebäudebezogener Sicherheitstechnik auf den Gebieten Brandschutz, Überwachung, Zutrittskontrolle und Gebäudeautomation befasst sind. In diesem Jahr fand es parallel zur ISH, Weltleitmesse Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik, Erneuerbare Energien, statt.

Kooperationspartner ist der ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.). „Cybersicherheit ist ein unverzichtbarer Teil des digitalen Wandels. Wichtig ist, branchenübergreifende Antworten auf diese Herausfindung zu finden. Das Intersec Forum ist hierfür eine wichtige Plattform“, so Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung.

Dem Konferenzbeirat gehören Experten aus der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA), aus Gebäudeautomation, Anlagenbau, Elektrohandwerk und Elektroindustrie an: Günther Mertz, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbands Technische Gebäudeausrüstung e.V. (BTGA), Dr. Peter Hug, Geschäftsführer des Fachverbands Automation + Management für Haus + Gebäude (AMG) im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA),

Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Peter Krapp, Geschäftsführer Fachverband Sicherheit im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), und Dr. Henrik Kelz, Geschäftsführer der ZVEI-Services GmbH (ZSG).

Im internationalen Wachstumsfeld der zivilen Sicherheit gehört die Messe Frankfurt mit derzeit neun Veranstaltungen zu den weltweit bedeutendsten Organisatoren von Messen und Kongressen. Die Events für die Sicherheitsbranche finden in Deutschland, Asien, dem Nahen Osten, Südamerika und Ostafrika statt und bieten optimale Zugangsmöglichkeiten zu diesen dynamischen Wachstumsmärkten.
Mehr Informationen unter www.safety-security.messefrankfurt.com

Das nächste Intersec Forum findet im März 2018 auf dem Frankfurter Messegelände statt – parallel zur Light + Building, der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik. 

Weitere Informationen und Bildmaterial zum Intersec Forum:
www.intersec-forum.com und
www.intersec-forum.com/twitter

Hintergrundinformation ZVEI

Der ZVEI vertritt die gemeinsamen Interessen der Elektroindustrie und der zugehörigen Dienstleistungsunternehmen in Deutschland und auf internationaler Ebene. Rund 1.600 Unternehmen, überwiegend aus dem Mittelstand, haben sich für die Mitgliedschaft im ZVEI entschieden.

Die Branche beschäftigt 851.000 Arbeitnehmer im Inland und mehr als 680.000 weltweit. 2014 betrug der Umsatz der Branche rund 172 Milliarden Euro.

Jede dritte Neuerung im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt erfährt ihren originären Anstoß aus der Elektroindustrie. Weitere Informationen: www.zvei.org

Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Rund 2.400 Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 640 Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und einem internationalen Vertriebsnetz unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau, Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie.

Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter http://m-es.se/Za3t

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