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Der Schlüssel zum intelligenten Gebäude: Zukunftsdialog Smart Access auf dem Intersec Forum

19.03.2018

Sichere und komfortable Zutrittslösungen, die das Internet of Things (IoT) mit der bewährten Welt der Mechatronik verbinden: Darüber diskutieren im Zukunftsdialog Smart Access am fünften Konferenztag des Intersec Forums Experten aus angewandter Forschung und Technologie-Schmieden – moderiert von Professor Dr.-Ing. Kai-Dietrich Wolf, Leiter des Instituts für Sicherungssysteme der Bergischen Universität Wuppertal. Im Mittelpunkt stehen die Innovationen digitaler und IoT-Anwendungen für elektronische Zutrittskontrolle und moderne Schließsysteme unter der Maßgabe von Datensicherheit (Cybersecurity) und Datenschutz (Privacy). Rund 80 Redner aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Bosnien-Herzegowina, Israel und den USA nehmen teil an der Fachkonferenz für vernetzte Sicherheitstechnik vom 19. bis 23. März 2018 in Frankfurt am Main parallel zur Light + Building, Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik.

Der Zutritt von morgen heißt Smart Access Management

Die Verschmelzung elektronischer Komponenten mit mechatronischen Schließsystemen eröffnet ganz neue Horizonte für moderne Zutritts­lösungen. So benötigen Gebäudenutzer mit dem Smartphone als „Ausweis“ selbst für unterschiedliche Gebäude keine separaten Chipcards oder Schlüsselanhänger mehr, sondern verwenden zum Öffnen von Türen eine entsprechende App. Ermöglicht wird das durch neue Übertragungstechnologien wie beispielsweise Near Field Communication (NFC) und Bluetooth Low Energy (BLE).

Dr. Christian Zenger, CEO der auf Kryptografie-basierte Sicherheit spezialisierten Physec GmbH: „Die Zukunft der Zutrittskontrolle heißt Smart Access Management. Sie wird sich an den Errungenschaften des IoT  (einfach, sicher, drahtlos) orientieren und die Aspekte Verschlüsse­­lung, Authentifizierung und Key-Management in einen gemeinsamen Prozess einbetten. Jetzt schon an ein effizientes und benutzer­freund-liches Schlüsselmanagement denken und in die Physis des Gebäudes und der IT-Strukturen integrieren, dann kann die Zukunft kommen.“

Die einheitliche Bedienung über das Smartphone beschert den Nutzern einen erheblichen Komfortgewinn und senkt den Verwaltungsaufwand für die Betreiber. Das gilt besonders für Dienste, die mit herkömmlichen Schlüsseln oder Smartcards nur schwer oder mit großem Aufwand umgesetzt werden können. So wird die kurzfristige Vergabe von Berechtigungen auch mit zeitlich begrenzter Gültigkeit in Hotels oder bei der Wartung von Industrieanlagen deutlich erleichtert, ebenso für den temporären Zugang von Liefer-, Reinigungs- und Pflegekräften im Rahmen des Assisted Living im häuslichen Bereich. Neue Möglichkeiten ergeben sich auch beim Zugang zu gemeinsam genutzten Ressourcen, etwa im Car Sharing*.

Authentifizierung ist „key“

Die Nutzung einer vertrauenswürdigen Identität und eine einheitliche Bedienung für die verschiedensten Dienste erhöht auch die Nutzerakzeptanz eines vernetzten Gebäudes. Nach der Studie eines britischen Marktforschungsunternehmens in mehr als 50 Ländern wollen 85 Prozent der Befragten eine Identität für mehrere Systeme und Dienste verwenden*. 60 % der Teilnehmer meinen, dass die Benutzung eines mobilen Gerätes die betriebliche Effizienz deutlich steigert.

Eine Voraussetzung bei der Einführung von vernetzten Smart Access Technologien ist ein optimaler Schutz vor Missbrauch von Nutzerdaten und Cyberangriffen im Hinblick auf Datensicherheit und Datenschutz. Hierzu wird intensiv an sicheren Verschlüsselungstechnologien und „Secure End-To-End Solutions“ geforscht, aber auch an der Auswertung biometrischer Daten, ohne auf die Person des Trägers zurückschließen zu können. Entscheidend ist ebenso die Speicherung sensibler Daten in einem besonders geschützten Bereich. Eine besondere Herausforde­rung bei Türschließsystemen ist die sichere Authentifizierung bei möglichst minimalem Energieverbrauch. Bereits heute eingesetzt wird „Energy Harvesting“, bei dem die Energie beim Bewegen des Türgriffs durch Formgedächtnismaterialien in elektrischen Strom umgewandelt und zum Antrieb der Verriegelung genutzt wird.

Intersec Forum: Digitale Schließ- und Zutrittskontrollsysteme

Der fünfte Tag (23. März) des Intersec Forums steht ganz im Zeichen des Zukunftsdialogs Smart Access: Moderiert von Professor Dr.-Ing. Kai-Dietrich Wolf, Leiter des Instituts für Sicherungssysteme der Bergischen Universität Wuppertal, diskutieren Experten die Innovationen digitaler und IoT-Anwendungen für elektronische Zutrittskontrolle und moderne Schließsysteme unter der Maßgabe von Datensicherheit (Cybersecurity) und Datenschutz (Privacy). Redner sind unter anderen Ho Chang, Geschäftsführer des in Nürnberg ansässigen Softwareentwicklers für biometrische Gesichtserkennung BioID, Antoine Huber, Director IoT for Building – Mobile Services & IoT beim internationalen Anbieter digitaler Sicherheitstechnik Gemalto France, Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung beim digitalen Schließsystem-Entwickler KIWI.KI GmbH, und Dr. Christian Zenger, Geschäftsführer des Start-ups Physec. In der abschließenden Podiumsdiskussion beschäftigen sich Ann-Kathrin Schmitt, BioID, Dr. Thomas Engelke, Verbraucherzentrale-Bundesverband, Thomas Kahl, Fachanwalt bei Taylor Wessing, und Karsten Nölling von KIWI.KI mit der aktuellen Frage: Smart Services und Datenschutz – ändert die neue DSGVO die Spielregeln?

Auf dem Intersec Forum der Messe Frankfurt vom 19. bis 23. März 2018 diskutieren rund 80 Experten aus Industrie, Wissenschaft und Politik über die Entwicklung und Anwendung vernetzter Sicherheitstechnik im intelligenten Gebäude von morgen. Die Redner kommen aus Deutsch­land, Frankreich, Großbritannien, Bosnien-Herzegowina, Israel und den USA. Die Vorträge werden den Konferenzteilnehmern in deutscher und englischer Sprache (Simultanübersetzung) zugänglich sein. Am Abend des dritten Tags (Mittwoch, 21. März) laden der Veranstalter Messe Frankfurt und Kooperationspartner ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.) die Teilnehmer zum Get-together im Konferenzareal (Halle 9.1 Stand E90) ein.

Unter dem Titel „Security meets Smart Building: Digitalisierung und Sicherheit im Gebäude der Zukunft“ tagt das Intersec Forum jährlich und parallel zu den Leitmessen Light + Building und ISH. Im März 2018 hat das Intersec Forum seinen Veranstaltungsort im direkten Umfeld der Light + Building, Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik, in der Messehalle 9.1. Mit der neuen Sonderschau „Secure – Connected Security in Buildings“, dem Intersec Forum und rund 150 Anbietern aus den Segmenten Gebäudeautomation und Sicherheitstechnik bildet die Halle 9.1 das Zentrum der integrierten Gebäudetechnik. Darüber hinaus zeigen führende Hersteller aus der Sicherheitstechnik sowie aus der Haus- und Gebäudeautomation ihre Innovationen in den weiteren Hallen des Messegeländes. Informationen zur Light + Building vom 18. bis 23. März 2018 auf: www.light-building.com

Das Intersec Forum belegt die Messetage Montag bis Freitag. Die Teilnahme an der Konferenz ist im Preis des Besuchertickets der Light + Building inbegriffen. Die Teilnehmer-Registrierung findet vor Ort in Halle 9.1 statt. Weitere Informationen zum Intersec Forum vom
19. bis 23. März 2018 (Montag bis Freitag) in Halle 9.1 finden Sie im Internet auf: www.intersec-forum.com und auf
www.intersec-forum.com/twitter.

* Quellen und weiterführende Literatur:

1. „Authentifizierung mit Mobiltelefonen“, Prof. Dr.-Ing. Kai-Dietrich Wolf, GIT Sicherheit + Management 12/2015

2. Studie „Access control in the connected workplace 2017“, IFSEC Global (2017), https://www.ifsecglobal.com/access-control-connected-workplace-2017

3. Institute: http://www.sicherungssysteme.net; www.hgi.rub.de

Safety, Security & Fire

Im internationalen Wachstumsfeld der zivilen Sicherheit gehört die Messe Frankfurt mit derzeit zehn Veranstaltungen zu den weltweit bedeutendsten Organisatoren von Messen und Kongressen. Die Events für die Sicherheitsbranche finden in Asien, Europa, dem Nahen und Mittleren Osten und Südamerika statt und bieten optimale Zugangsmöglichkeiten zu diesen dynamischen Wachstumsmärkten.
Mehr unter www.safety-security.messefrankfurt.com

Hintergrundinformationen Institut für Sicherungssysteme (ISS)

Das Institut für Sicherungssysteme ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut der Bergischen Universität Wuppertal mit Sitz in Velbert. Es widmet sich grundlegenden technischen und gesellschaftlichen Fragestellungen zum Schutz von Mensch und Infrastruktur. Im Mittelpunkt der interdisziplinären Forschung steht dabei die Bewertung innovativer Sicherungssysteme hinsichtlich der Dimensionen Sicherheit (Safety und Security), Zuverlässigkeit und Effizienz.
Weitere Informationen: www.sicherungssysteme.net

Hintergrundinformation ZVEI

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. vertritt die Interessen von 1.600 Unternehmen der Elektroindustrie und zugehöriger Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Jede dritte Neuerung im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland erfährt ihren originären Anstoß aus der Elektroindustrie. Die Branche beschäftigt 853.000 Arbeitnehmer im Inland und mehr als 706.000 im Ausland. Weitere Informationen: www.zvei.org

Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.500* Mitarbeiter an rund 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 661* Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und einem internationalen Vertriebsnetz unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau, Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent. * vorläufige Kennzahlen 2017

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com  |  www.congressfrankfurt.de  |  www.festhalle.de

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